• 25.01.2026 – Bundesratsempfehlungen, Bundestagsfahrplan und Verbandsdruck bündeln sich zur Frage, ob das Fixum die betriebliche Tragfähigkeit sichert.

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APOTHEKE | Medienspiegel & Presse |

Bundesratsempfehlungen, Bundestagsfahrplan und Verbandsdruck bündeln sich zur Frage, ob das Fixum die betriebliche Tragfähigkeit sichert.

 

Entscheidend ist, ob Vergütung, Befugnisse und Bürokratie zu einer verlässlichen Ordnung zusammengeführt werden.

Stand: Sonntag, 25. Januar 2026, um 20:08 Uhr

Apotheken-News: Bericht von heute

Zwischen Ausschuss-Empfehlung, Plenumsbeschluss und Bundestagslauf wirkt Politik wie ein Kalender, der den Takt vorgibt, ohne die tägliche Last zu tragen. Der Gesetzentwurf zum Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz und die geplanten Verordnungsänderungen sind deshalb weniger ein Reformpaket als ein Stresstest: Passt Verantwortung noch zu Vergütung, Befugnissen und Bürokratie, oder wird Verantwortung in der Fläche einfach weiter verteilt, bis sie niemand mehr halten kann.

 

Die Fixum-Frage steht dabei nicht als Zahl im Raum, sondern als Bedingung, unter der Personal, Öffnungszeiten, Investitionen und zusätzliche Aufgaben überhaupt noch planbar bleiben. Wenn der Betrag ausbleibt oder zu klein gerät, wird nicht später nachgesteuert, sondern sofort anders gerechnet: erst beim Personal, dann bei Abläufen, danach bei Leistungen, die politisch gern wachsen sollen. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob Reformsprache in der Fläche Wirkung bekommt oder ob aus einem Verfahren ein Verschleißprogramm wird, das nur langsam sichtbar wird.

Ein starkes Signal kann Medien und Politik erreichen, aber ein Betrieb kann keine Signale ausgeben, wenn die täglichen Prozesse schon auf Kante laufen. Tragfähigkeit entsteht nicht aus einem Termin, sondern aus einem Regelwerk, das die Arbeit im Alltag möglich macht, statt sie weiter zu verdichten.

In der politischen Taktung der nächsten Wochen liegt ein Risiko, das sich leicht übersehen lässt: Das Verfahren erzeugt Sichtbarkeit, aber Sichtbarkeit ersetzt keine Tragfähigkeit. Der Entwurf zum Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz und die flankierende Änderung der Apothekenbetriebsordnung sind nicht nur Papier, sie sind ein Test dafür, ob die Versorgung vor Ort als Struktur verstanden wird oder als verhandelbare Randnotiz im Haushalts- und Reformbetrieb.

Der Engpass ist benannt, und er ist zugleich größer als ein einzelner Betrag. Eine Fixum-Anhebung entscheidet nicht allein über Gewinn und Verlust einzelner Betriebe, sondern über die Frage, ob die täglichen Aufgaben mit Personal, Zeit und Verantwortung überhaupt noch in eine verlässliche Ordnung zu bringen sind. Wenn zugleich Befugnisse im Alltag enger gezogen werden, trifft das nicht abstrakt eine Berufsgruppe, sondern den Kern der Betriebsorganisation: wer rechtlich was darf, wer Verantwortung tragen kann, und wo sich Prozesse am Ende stauen.

Dass der Gesundheitsausschuss des Bundesrats Empfehlungen vorgelegt hat, ist ein Signal, dass die Lage im politischen Raum zumindest als korrigierbar gilt. Doch die Wegmarke bleibt das Plenum, und danach die parlamentarische Spur, in der aus Empfehlungen entweder tragende Änderungen werden oder eine Fußnote. Genau hier entsteht die Kluft zwischen politischer Dramaturgie und betrieblicher Realität: Eine angenommene Empfehlung verändert erst dann etwas, wenn sie im Gesetzestext so verankert ist, dass sie in der Fläche wirkt und keine neue Reibung erzeugt.

Die Ankündigung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit großem Zeitfenster schafft Geschlossenheit und Aufmerksamkeit. Sie kann nach innen Orientierung geben und nach außen Ordnung behaupten. Sie wird aber zur Ersatzhandlung, wenn parallel in den Gesprächen mit Abgeordneten, Ministerium und Arbeitsebene die Kulisse wächst, während die Substanz stehen bleibt. Ein Signal ist politisch nützlich, doch es ersetzt keine Regelung, die im Alltag trägt.

Der nächste Schritt in Richtung Bundestag ist deshalb weniger ein Datum als ein Entscheidungspunkt über die Logik des Vorhabens. Wird die Reform so geschrieben, dass sie Leistung ermöglicht und Bürokratie wirklich abträgt, entsteht Spielraum für Stabilität. Bleibt sie eine begrenzte Anpassung, die an zentralen Stellen Fähigkeiten einschränkt, wird aus Weiterentwicklung ein Etikett, das die Last nicht mehr verdeckt.

Das Gegenargument ist naheliegend und nicht zu übergehen: Finanzierungsspielräume sind eng, im Gesundheitssystem konkurrieren viele Baustellen, und dauerhafte Ausgaben verlangen politische Priorisierung. Aus dieser Perspektive wirkt eine spürbare Fixum-Anhebung schnell wie ein Sonderwunsch, und die Forderung nach weniger Bürokratie wie ein Versprechen, das sich schwer kontrollieren lässt. Wer so argumentiert, ordnet Apotheken in ein System ein, das überall sparen und gleichzeitig modernisieren soll.

Gerade deshalb muss die Kausalität sauber bleiben. Wenn das Fixum nicht kommt oder so niedrig bleibt, dass es strukturelle Kosten nicht trägt, endet das nicht als einmalige Enttäuschung, sondern als Verschleißkette. Personal lässt sich schwerer halten, Öffnungszeiten werden zur Rechenaufgabe, Investitionen in neue Aufgaben werden verschoben, und die Fähigkeit, zusätzliche Rollen im Gesundheitswesen zu übernehmen, schrumpft zuerst dort, wo sie politisch am liebsten wachsen soll: in der Fläche, im Alltag, im Betrieb, der nicht beliebig skalieren kann. Gleichzeitig steigt der Druck zur Verdichtung, bis Versorgung weniger am Bedarf hängt als an der betriebswirtschaftlichen Machbarkeit.

An dieser Stelle wird der Satz von den nächsten Wochen vollständig. Entscheidend ist nicht nur, ob die politische Phase intensiv genutzt wird, sondern ob daraus eine Ordnung entsteht, in der Vergütung, Befugnisse und Bürokratie zusammenpassen. Wenn das nicht gelingt, wird der Zeitraum nach der Entscheidung härter als die Phase davor, weil dann nicht mehr verhandelt wird, sondern gerechnet. Stoffende erreicht

An dieser Stelle fügt sich das Bild.

Politik kann Termine setzen, doch Betriebe leben nicht von Terminen, sondern von Wiederholbarkeit. Wenn Vergütung als Zahl behandelt wird, wird Verantwortung zur Variable, und jede Variable wird im Alltag zuerst an Personal und Zeit bezahlt. Genau deshalb entscheidet das Verfahren nicht über Symbolik, sondern darüber, ob Versorgung als Struktur geführt wird oder als Restgröße.

Dies ist kein Schluss, der gelesen werden will – sondern eine Wirkung, die bleibt. Eine Reform, die nur Signale sendet, hinterlässt Betriebe, die Signale nicht mehr empfangen können, weil der Alltag längst übersteuert ist. Wenn Vergütung, Befugnisse und Bürokratie nicht zusammengeführt werden, entsteht kein Fortschritt, sondern ein System, das sich die Träger in der Fläche selbst herausrechnet. Dann geht es nicht um ein Gesetz, sondern um Verlässlichkeit: ob Planung möglich bleibt oder ob Rückbau als Normalzustand einzieht.

Journalistischer Kurzhinweis: Themenprioritäten und Bewertung orientieren sich an fachlichen Maßstäben und dokumentierten Prüfwegen, nicht an Vertriebs- oder Verkaufszielen. Die Redaktion berichtet täglich unabhängig über Apotheken-Nachrichten und ordnet Risiken, Finanzen, Recht und Strukturfragen für Apotheker ein. Der rote Faden bleibt, ob Finanzierung, Regeln und Sicherheit als eine Kette behandelt werden oder als getrennte Baustellen.

 

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